Es kann vorkommen, dass auf CMYK-Bilddaten zurückgriffen werden muss, die bereits für ein abweichendes Druckverfahren ausgabespezifisch in CMYK konvertiert wurden. Diese Daten sollte man vor der Weitergabe an die Druckerei in den Farbraum des geplanten Druckverfahrens konvertieren.
Wenn ein Bild ein vom CMYK-Arbeitsfarbraum abweichendes Profil nutzt, wählt man immer „eingebettetes Profil verwenden“. Sollte die Bilddatei keine Profile nutzten, wählt man „Beibehalten - kein Farbmanagement“. Man sollte hierbei niemals „in den Arbeitsfarbraum konvertieren“ oder „Eingebettetes Profil verwerfen“ verwenden.
Bei Profilwarnungen sollte man immer das eingebettete Profil beibehalten und nicht direkt in den Arbeitsfarbraum wandeln.
Nachdem die Bilddaten mit dem eingebetteten Profil geöffnet wurden, wählt man im Menü „Bearbeiten“ den Punkt „In Profil konvertieren“ und gibt das Zielprofil des beabsichtigten Druckverfahrens an. Nach der Profilkonvertierung wird das Bild wie gewohnt unter dem Menüpunkt „Speichern unter...“ als .tif oder .eps abgespeichert und das Profil mit eingebunden.
Nur die Profilkonvertierung bietet - im Gegensatz zum Moduswechsel - vollen Zugriff auf Rendering Intent und Zielprofil.